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Börse Frankfurt

Ölpreise geben weiter nach - Euro-Sorgen dämpfen Risikobereitschaft

13.06.2012 07:16

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    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zur Wochenmitte Verluste im frühen
Handel verzeichnet. Die Euro-Schuldenkrise ist das beherrschende Thema an den
Finanzmärkten: Je näher die Neuwahlen in Griechenland rückten, desto weiter
sinke die Risikobereitschaft, hieß es aus dem Handel. Am Mittwochmorgen kostete
ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 97,02
US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass
der US-Sorte WTI sank um 42 Cent auf 82,90 Dollar. 

    Die Sorgen um die Euro-Zone werden größer - neben Griechenland, dessen
Zukunft im Währungsverbund vor den Wahlen am Wochenende ungewisser denn je ist -
geraten auch die Schwergewichte Spanien und Italien immer stärker unter
Beschuss. An den Anleihemärkten erreichten die Renditen für spanische
Staatsanleihen zuletzt die höchsten Stände seit der Euro-Einführung, das heißt
für Madrid wird es immer teurer, sich frisches Geld bei Investoren zu besorgen.
Zudem ist Italien verstärkt ins Visier der Finanzmärkte geraten - Experten sind
sich jedoch sicher, dass die drittgrößte Volkswirtschaft im Währungsraum nicht
unter den Rettungsschirm passen würde./hbr/stk


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