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Börse Frankfurt

ROUNDUP/Aktien New York: Freundlich in Hoffnung auf Notenbankaktionen

15.06.2012 17:12

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat am Freitag Kursgewinne
verzeichnet. Der Dow Jones Industrial Index  legte in den ersten
anderthalb Stunden 0,53 Prozent auf 12.718,70 Punkte zu. Die Hoffnung auf die
Notenbanken stützt Börsianern zufolge die Märkte. Für den marktbreiten S&P
500-Index  ging es um 0,57 Prozent auf 1.336,69 Punkte nach oben. An
der technologielastigen Nasdaq-Börse überwogen auch die Gewinne: Der Composite
Index  rückte um 0,61 Prozent auf 2.853,55 Punkte vor, der
Auswahlindex Nasdaq 100  stieg um 0,70 Prozent auf 2.557,71 Punkte.

    Händlern zufolge könnten die Notenbanken global konzertierte
Notfallmaßnahmen vorbereiten, um möglichen Turbulenzen an den Finanzmärkten nach
der Wahl in Griechenland am Wochenende entgegenzuwirken. Die Kapitalmärkte
fieberten diesem wegweisenden Ereignis entgegen. Anleger hielten sich aber
zurück, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Schwach waren indes
die neuen Daten der US-Wirtschaft: Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe im
US-Bundesstaat New York fiel im Juni auf den niedrigsten Stand seit sieben
Monaten, wie der überraschend starke Rückgang des Empire-State-Index zeigte. Die
Industrieproduktion ist im Mai überraschend gefallen und auch das
Verbrauchervertrauen der Uni Michigan hat enttäuscht. Die schwachen Daten
verstärken einem Händler zufolge aber die Notenbank-Fantasie und stützen die
Märkte.

    Im Dow-Jones-Index zählten Walt Disney   mit minus 0,28
Prozent auf 47,05 US-Dollar zu den Verlierern. Der Entertainment-Konzern
eröffnet mit "Cars Land" eine neuartige Themenpark-Attraktion in Kalifornien.
Ein Analyst schätzt den operativen Gewinn der Themenpark-Sparte von Disney im
kommenden Jahr auf über 2,4 Milliarden Dollar. Dies wäre eine Steigerung zum
Jahr 2011 von 55 Prozent.

    Schwächster Wert in dem Leitindex waren aber Bank of America 
 mit minus 0,65 Prozent auf 7,61 Dollar. Bankentitel würden von einem
negativen Ereignis in Griechenland besonders betroffen, so dass laut Händlern
nach dem jüngsten Kursanstieg Gewinnmitnahmen einsetzen.

    Der Social-Media-Anbieter Yammer hat laut "Wall Street Journal" indes einer
Übernahme durch den Software-Konzern Microsoft   für 1,2
Milliarden Dollar zugestimmt. Dies berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit
der Transaktion vertraute Kreise. Yammer wurde im Jahr 2008 gegründet. Seine
Software bietet ähnliche Möglichkeiten wie Facebook  ,
allerdings für die firmeninterne Nutzung. Mehr als 200.000 Unternehmen, darunter
der Autobauer Ford  , verwenden Yammer./fat/wiz



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