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Börse Frankfurt

Was ist die Börse?

Zentrale Funktion der Börse in der Volkswirtschaft


Die Börse ist ein organisierter Markt, an dem Angebot und Nachfrage für Wertpapiere zusammengeführt werden. Sie bietet also den Marktplatz, an dem sich Sparer und Investoren (Kapitalgeber) an der wirtschaftlichen Entwicklung von Unternehmen beteiligen können und Unternehmen (Kapitalnehmer) Geldgeber finden.

 

 Ohne diese "Vermittlungsstelle" müssten Kapitalgeber und Kapitalnehmer direkt miteinander verhandeln, was hohe Such- und Informationskosten verursachen würde. Während die Unternehmen und der Staat oft langfristig große Summen von Kapital nachfragen, wollen viele Sparer und Investoren vergleichsweise kurzfristig geringe Summen anbieten. Die Börse schafft einen optimalen und effizienten Interessenausgleich zwischen diesen Gruppen. Sparer und Investoren können an der Börse jederzeit Wertpapiere kaufen und verkaufen, ohne dass die Unternehmen davon unmittelbar berührt werden. Daher bezeichnet man die Börse auch als einen Zirkulationsmarkt (Sekundärmarkt). 

 

Die Börse fungiert als Primärmarkt, wenn Aktien erstmals angeboten werden (Emissionsmarkt). In diesem Fall fließt das Kapital einmalig direkt ans Unternehmen.

 

Aufgaben einer Börse

  • Bereitstellung kosteneffizienter Handelsplattformen
  • Bündelung der Liquidität durch die Konzentration von Angebot und Nachfrage
  • Sicherstellung der Fungibilität, d. h. der Austauschbarkeit und der identischen Ausstattung einer Wertpapiergattung
  • Sicherung einer größtmöglichen Transparenz für Anleger
  • Bereitstellung von Informationen in Form von Preisen und Umsatzzahlen 
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