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Börse Frankfurt

Hohe Standards für Privatanleger

Zertifikate an der Börse Frankfurt handeln


Der Markt für Anlagezertifikate, Optionsscheine, Knock-out-Produkte u.ä. wächst rasant. Der Qualitätsstandard Scoach Premium am Börsenplatz Frankfurt macht den Handel mit diesen Produkten transparent und fair.

Preissicherheit- und transparenz


Preissicherheit und -transparenz gewährleisten die sehr hohe Anforderungen, die Scoach an die Emittenten stellt, die Produkte im Segment Scoach Premium handeln möchten:

  • Grundsätzlich muss der Emittent fortlaufend An- und Verkaufspreisen für die eigenen Produkte von 9:00 bis 20:00 Uhr bereitstellen. So ist sichergestellt, dass die Produkte jederzeit handelbar sind, auch wenn über längere Zeiträume hinweg keine Umsätze in einem Produkt stattfinden.
  • In der Fachsprache werden die An- und Verkaufspreisen auch als Geld- und Briefkurse bezeichnet. Zum aktuellen Briefkurs kann der Anleger ein Produkt kaufen, zum Geldkurs kann er das Produkt wieder an den Emittenten zurückgeben. Die Differenz zwischen den beiden Kursen wird als „Spread“ bezeichnet. Je kleiner der Spread und je größer das bereitgestellte Volumen, desto besser für den Anleger.
  • Der Emittent ist verpflichtet die Geld- und Briefkurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse zu übermitteln.
  • Die Kurse müssen für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten liegt diese Mindestordergröße bei 10.000 Euro, bei Hebelprodukten bei 3.000 Euro. In der Regel werden auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt.

Eine Übersicht über die Emittenten, die die hohen Anforderungen von Scoach Premium erfüllen, finden Sie auf www.scoach.de.

Elektronischer Handel


Seit April 2008 werden exklusiv am Börsenplatz Frankfurt auch Anlage- und Hebelprodukte (voll)- elektronisch auf Xetra gehandelt. Xetra ist mit mehr als 1,3 Millionen Trades pro Tag eines der schnellsten und leistungsstärksten Handelssysteme der Welt. Es setzt Standards hinsichtlich Liquidität, Transparenz und Geschwindigkeit – und das zu niedrigsten Kosten.

Bereits vor der Umstellung Anfang 2007 wurde der überwiegende Teil der Orders in Anlage- und Hebelprodukten in Frankfurt in weniger als 10 Sekunden ausgeführt. Zusätzlich garantiert Scoach als einziger Börsenplatz , unter bestimmten Bedingungen, eine Orderausführung innerhalb von maximal 30 Sekunden.

Überwachung von Stop-Orders


Um Verluste automatisch zu begrenzen, setzen viele Anleger Stop-Loss-Orders ein. Beim Handel mit Scoach Premium Produkten wird das vom Anleger gesetzte Stop-Limit fortlaufend mit dem Geldkurs des Emittenten verglichen.

Sobald der Geldkurs das Stop-Limit berührt oder unterschreitet, kann der Spezialist einen festgestellten Kurs erzeugen und damit die Stop-Order auslösen. Auch für dieses Auslösen gilt die 30 Sekunden-Garantie. Nach Auslösung wird die Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Dies gilt analog für Stop-Buy-Orders. Hier wird der Briefkurs des Emittenten überwacht. Anleger müssen also nicht befürchten, dass eine Stop-Order nicht ausgeführt wird, wenn in einem Produkt über längere Zeiträume keine Umsätze stattfinden. Wichtig zu Wissen: Der Emittent hat keinen Einblick in das Orderbuch und kann somit auch keine Stop-Loss-Orders bewusst auslösen.

Tricksen und Täuschen verboten


Der ordnungsgemäße Ablauf des Handels wird von der Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) gewährleistet. Sie überprüft alle Unregelmäßigkeiten und teilt die Ergebnisse ihrer Prüfungen der Aufsichtsbehörde und den Geschäftsführungen der Börsen mit. Befürchtet ein Anleger, dass seine Order nicht korrekt bearbeitet wurde, kann er sich innerhalb von 2 Stunden über eine kostenfreie Hotline an die Handelsüberwachung wenden:

Telefon: 0800 / 23 020 23, huest@deutsche-boerse.com.

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