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Börse Frankfurt

Grundlagen

Wie funktioniert Börse?


Börse ist nicht so abstrakt, wie sie Neulingen erscheinen mag. Die Akteure nutzen eine Sprache, die zunächst vielleicht unverständlich klingt. Doch ist Börse nichts anderes als ein Marktplatz, wie z.B. ein  Gemüsemarkt, auf dem Händler ihre Waren anbieten und Einzelhändler für ihre Kunden kaufen, was diese brauchen.


Am ehesten kann man eine Börse mit einem Großmarkt vergleichen. Sie als Käufer treten nicht direkt mit dem Verkäufer in Verbindung. Stellen Sie sich einen Gemüsegroßmarkt vor. Ebenso wie an der Börse treffen dort die eigentlichen Endverbraucher und Verkäufer selten direkt aufeinander. Der Erzeuger verkauft seine Waren an einen Großhändler, bei diesem beschafft sich ein Gemüsehändler seine Waren. Der Endverbraucher kauft wiederum beim Gemüsehändler ein.

Die Börse handelt selbst nicht, genausowenig wie der Betreiber eines Großmarkts dort einen Stand hat. Sie organisiert den Markt, kümmert sich um die Regeln, stellt die Infrastruktur wie z.B. das Handelssystem aber auch das Haus bereit, sorgt für die Aufsicht, macht Werbung für den Marktplatz. Für den Handel selbst greift die Börse auf die Hilfe von Wertpapierhandelsbanken zurück, den Marktteilnehmer im engeren Sinne. Im weiteren Sinne schließt der Begriff 'Marktteilnehmer' auch die Investoren mit ein. Die Erzeuger an der Börse sind die Emittenten der Wertpapiere, bei Aktien und Anleihen handelt es sich dabei um Unternehmen, bei Derivaten sind das Banken.
Übrigens: Die Marktplätze der Börse Frankfurt, der Kassamarkt mit dem Frankfurter Präsenzhandel und der Plattform Xetra® – gehören zu den größten Marktplätzen weltweit. 

Wird das ganze vollelektronisch abgewickelt, treten nicht einmal mehr die Makler direkt miteinander in Kontakt, sondern ein Computersystem gleicht die Kauf- und Verkaufswünsche miteinander ab.

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